Kardiovaskuläres Risiko-Screening
ApoB, LDL, HDL und Triglyceride zeigen das Plaque-Risiko Jahre vor klinischen Symptomen.
Stoffwechsel und Herz plus Leber, Niere und Muskel in einem Kit, jeden Monat. 17 gemessene Marker, davon Lp(a) einmalig bestimmt, plus 3 berechnete Werte aus einer einzigen Entnahme, ausgewertet in einem nach DIN EN ISO 15189 akkreditierten deutschen Labor. Ergebnis innerhalb von 2 Werktagen nach Laboreingang. Als Monats- oder Jahresabo, 19 € günstiger als beide Panels einzeln.

Sechs typische Situationen und Fragen, bei denen Stoffwechsel, Herz, Leber, Niere und Muskel zusammen aufschlussreich sind.
Damoi misst:
ApoB, LDL, HDL und Triglyceride zeigen das Plaque-Risiko Jahre vor klinischen Symptomen.
hsCRP misst niedriggradige Entzündungsaktivität, die Standard-CRP-Tests nicht erfassen.
ALT, GGT und Alkalische Phosphatase zeigen Belastungen der Leberzellen und Gallenwege, oft Jahre vor Beschwerden.
Kreatinin und Cystatin C spiegeln die Filterleistung der Nieren. Aus beiden berechnet Damoi die eGFR nach CKD-EPI 2021.
Creatinkinase zeigt, wie stark die Muskulatur belastet ist. Wichtig: 48 bis 72 Stunden vor der Entnahme kein intensives Training.
Kardiometabolischer Status und Organwerte als Referenz für die nächsten zehn Jahre, aus einer einzigen Entnahme.
Panel 1 und Panel 2 in einem Kit. Jeder Marker mit Begründung, Referenzbereich und Quelle. Klick eine Zeile für die volle Erklärung.
ApoB ist die Anzahl atherogener Lipoprotein-Partikel im Blut, ein direkterer Marker für Plaque-Risiko als LDL allein. Erhöhte Werte korrelieren stärker mit kardiovaskulären Ereignissen. Optimal liegt der Wert unter 90 mg/dL für gesunde Erwachsene (ESC 2024).
LDL transportiert Cholesterin zu den Zellen. Klassischer Standard-Marker für kardiovaskuläres Risiko, in Kombination mit ApoB präziser. Optimal: unter 116 mg/dL für gesunde Erwachsene, niedriger bei Risikopatienten (ESC 2024).
HDL transportiert überschüssiges Cholesterin zur Leber zurück. Hohe Werte gelten als kardio-protektiv. Männer: über 40 mg/dL, Frauen: über 48 mg/dL als Untergrenze (ESC 2024).
Triglyceride sind die wichtigste Speicherform von Energie im Fettgewebe. Erhöhte Werte treten häufig bei hoher Kohlenhydrat- und Alkoholzufuhr auf und gehen oft mit niedrigem HDL einher. Optimal: unter 150 mg/dL nüchtern (ESC 2024).
Gesamt-Cholesterin fasst alle Cholesterin-Fraktionen zusammen. Gibt einen ersten Eindruck der Lipidlage, ist aber alleine wenig aussagekräftig ohne LDL/HDL-Aufschlüsselung. Optimal: unter 200 mg/dL (ESC 2024).
hsCRP misst niedriggradige Entzündungsaktivität, die Standard-CRP-Tests nicht erfassen. Werte unter 1,0 mg/L gelten als niedriges Risiko, 1,0 bis 3,0 als mittel, über 3,0 als hoch (AHA 2024).
Lipoprotein (a) ist ein weitgehend genetisch festgelegter Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verändert sich im Lebensverlauf kaum. Die europäische Leitlinie empfiehlt, den Wert mindestens einmal im Leben zu bestimmen. Damoi misst ihn deshalb einmalig im ersten Test, danach bleibt der Wert dauerhaft in deinem Profil (ESC 2022).
Non-HDL-Cholesterin ist das Gesamt-Cholesterin abzüglich HDL und fasst damit alle atherogenen Fraktionen in einer Zahl zusammen. Damoi berechnet den Wert ohne Aufpreis aus zwei bereits gemessenen Panel-1-Markern. Zielbereich: unter 130 mg/dL für Erwachsene ohne zusätzliche Risikofaktoren (ESC 2024).
Der Quotient aus Triglyceriden und HDL wird ohne Aufpreis aus zwei Panel-1-Markern berechnet. Bei nachlassender Insulinsensitivität steigen die Triglyceride, während das HDL sinkt, und genau diese Schere macht der Quotient sichtbar. Auf mg/dL-Basis gilt unter 2,0 als Zielbereich, über 3,0 in Studien als Hinweis. Er ist ein rechnerischer Hinweis, kein Zuckerwert und keine Diagnose.
ALT befindet sich überwiegend in Leberzellen. Erhöhte Werte können auf eine Belastung der Leberzellen hinweisen, etwa durch Alkohol, Medikamente, Fettleber oder Hepatitis. Frauen: bis 35 U/L, Männer: bis 50 U/L. Persistent erhöhte Werte gehören ärztlich abgeklärt (ACG 2017).
GGT reagiert empfindlich auf Gallestauung, Alkohol, Medikamente und Fettleber. Es ist oft der erste Wert, der bei Belastung des Lebersystems ansteigt. Frauen: bis 40 U/L, Männer: bis 60 U/L. Auch leicht erhöhte Werte gemeinsam mit erhöhten Triglyceriden deuten auf eine metabolische Belastung hin (ACG 2017).
Die alkalische Phosphatase stammt aus zwei Hauptquellen: Leber und Gallenwege einerseits, Knochenstoffwechsel andererseits. Erst im Kontext wird sie eindeutig: AP erhöht bei gleichzeitig erhöhter GGT spricht eher für die Gallenwege, AP erhöht bei normaler GGT eher für den Knochen. Frauen: 35 bis 105 U/L, Männer: 40 bis 130 U/L (ACG 2017).
Bilirubin entsteht beim Abbau von Hämoglobin und wird in der Leber konjugiert und über die Galle ausgeschieden. Erhöhte Werte können auf eine Leberfunktionsstörung, einen Gallestau oder einen gesteigerten Erythrozyten-Abbau hindeuten. Leicht erhöhte Werte finden sich auch beim Gilbert-Syndrom, einer harmlosen Normvariante (ACG 2017).
Kreatinin ist ein Stoffwechselendprodukt aus Muskelgewebe und wird über die Nieren ausgeschieden. Erhöhte Werte können auf eine eingeschränkte Filterleistung hindeuten, hängen aber auch an der Muskelmasse. Frauen: 0,5 bis 0,9 mg/dL, Männer: 0,7 bis 1,2 mg/dL. Gemeinsam mit Cystatin C ergibt sich daraus die eGFR (KDIGO 2024).
Creatinkinase steigt, wenn Muskelzellen beansprucht werden. Nach intensivem oder ungewohntem Training ist ein Vielfaches des Normbereichs physiologisch, die Normalisierung dauert drei bis sieben Tage. Deshalb gilt: 48 bis 72 Stunden vor der Entnahme kein intensives Training, sonst ist der Wert nicht mit dem Vormonat vergleichbar. Frauen: 26 bis 192 U/L, Männer: 39 bis 308 U/L (EFNS 2010).
Cystatin C wird von allen kernhaltigen Zellen konstant gebildet und ist weitgehend unabhängig von Muskelmasse, Geschlecht und Ernährung. Genau dort ist Kreatinin allein unzuverlässig: Muskulöse Menschen bekommen darüber systematisch zu niedrige Schätzwerte. Normalbereich: 0,60 bis 1,00 mg/L (KDIGO 2024).
Albumin ist das häufigste Plasma-Eiweiß und wird in der Leber gebildet. Es transportiert Hormone und Medikamente und hält den onkotischen Druck. Niedrige Werte können auf Mangelernährung, eine Lebersynthesestörung oder einen Eiweißverlust hinweisen. Normalbereich: 3,5 bis 5,0 g/dL (ACG 2017).
Gesamteiweiß umfasst Albumin, Globuline und weitere Plasmaproteine. Niedrige Werte können auf Mangelernährung, eine Lebersynthesestörung oder einen Eiweißverlust hinweisen, erhöhte Werte auf chronische Entzündungen oder bestimmte Bluterkrankungen. Normalbereich: 6,4 bis 8,3 g/dL (ACG 2017).
Natrium ist der mengenmäßig wichtigste Elektrolyt im Blutplasma und wird eng reguliert, weshalb Abweichungen selten, dann aber relevant sind. Die Hyponatriämie ist die häufigste Elektrolytstörung überhaupt und bei Ausdauersportlern durch das Trinkverhalten von Bedeutung. Normalbereich: 135 bis 145 mmol/L (ERBP 2014).
Die eGFR schätzt, wie viel Blut die Nieren pro Minute filtern. Damoi rechnet sie ohne Aufpreis nach der CKD-EPI-Gleichung von 2021 aus Kreatinin und Cystatin C gemeinsam, laut KDIGO die genaueste nicht-invasive Schätzung. Ab 90 mL/min/1,73 m² gilt die Filterleistung als normal (KDIGO 2024).
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Core Duo bündelt Panel 1 (Stoffwechsel und Herz) und Panel 2 (Leber, Niere und Muskel) in einem Kit. Du testest beide Panels jeden Monat aus einer einzigen Entnahme und zahlst 179 Euro pro Monat statt 198 Euro für beide Abos einzeln. Das sind 19 Euro Ersparnis im Monat.