Schilddrüsen-Funktion screenen
TSH, fT3 und fT4 zeigen, ob die Schilddrüse zu langsam oder zu schnell arbeitet.
Schilddrüse, Vitamine und Eisen plus Hormone und Vitalität in einem Kit, jedes Quartal. 18 gemessene Marker plus das berechnete freie Testosteron, alle Entnahmen an einem Morgen (Cortisol zwischen 07:00 und 09:00 Uhr), bei Frauen mit dem Zyklustag als Bezug, ausgewertet in einem nach DIN EN ISO 15189 akkreditierten deutschen Labor. Ergebnis innerhalb von 2 Werktagen nach Laboreingang. Als Quartals- oder Jahresabo, 49 € günstiger als beide Panels einzeln.

Sechs typische Situationen und Fragen, bei denen Schilddrüse, Vitamine, Eisen und Hormone zusammen aufschlussreich sind.
Damoi misst:
TSH, fT3 und fT4 zeigen, ob die Schilddrüse zu langsam oder zu schnell arbeitet.
Im DACH-Raum häufig suboptimal, besonders im Winter. Wirkt auf Knochen, Immunsystem und Stimmung.
Ferritin zeigt die Speicher, Transferrin den Transport. Ferritin steigt bei Entzündung, hsCRP aus Panel 1 ist der Gegencheck.
Testosteron gesamt, Freies Testosteron (berechnet) und SHBG zeigen den bioverfügbaren Hormonspiegel.
Östradiol, Progesteron, FSH und LH bilden Follikel- und Lutealphase ab. Ohne Zyklustag sind die Werte bei prämenopausalen Frauen nicht interpretierbar.
Schilddrüse, Vitamine, Eisen und Hormone als Referenz für die nächsten zehn Jahre, alle Entnahmen an einem Morgen.
Panel 3 und Panel 4 in einem Kit. Jeder Marker mit Begründung, Referenzbereich und Quelle. Klick eine Zeile für die volle Erklärung.
TSH wird von der Hypophyse ausgeschüttet und stimuliert die Schilddrüse. Es ist der sensibelste Marker für Schilddrüsen-Funktionsstörungen. Erhöht: Hinweis auf eine Unterfunktion, erniedrigt: Hinweis auf eine Überfunktion. Standardbereich: 0,4 bis 4,0 mIU/L (Endocrine Society 2024).
fT3 ist die biologisch aktive Form des Schilddrüsenhormons und wirkt direkt an den Zielzellen. Es entsteht überwiegend durch Umwandlung aus T4 in den Geweben. Niedrige Werte bei normalem TSH können auf eine Konversionsstörung hindeuten. Bereich: 3,1 bis 6,8 pmol/L (Endocrine Society 2024).
fT4 ist die Speicherform der Schilddrüsenhormone und wird in den Geweben zu fT3 umgewandelt. Gemeinsam mit TSH und fT3 ergibt sich das Funktionsbild der Schilddrüse. Bereich: 12 bis 22 pmol/L, niedrig bei Unterfunktion, hoch bei Überfunktion (Endocrine Society 2024).
TPO-Antikörper richten sich gegen ein Enzym der Schilddrüse und zeigen eine autoimmune Beteiligung an. Sie werden nie isoliert betrachtet, sondern immer gemeinsam mit TSH, fT3 und fT4 eingeordnet: 10 bis 15 Prozent gesunder Menschen sind niedrigtitrig positiv, ohne dass die Funktion gestört ist. Der Cutoff ist assayabhängig und wird pro Messung mit ausgewiesen (ETA 2013).
Vitamin D wird über Sonnenlicht und Nahrung aufgenommen und in Leber und Niere aktiviert. Es beeinflusst Knochenstoffwechsel, Immunsystem und Muskelfunktion. Zielbereich: 30 bis 50 ng/mL, unter 20 ng/mL gilt als Mangel. Im DACH-Raum sind niedrige Werte besonders im Winter verbreitet (Endocrine Society 2024).
Aktives B12 (Holo-Transcobalamin) misst nur den Anteil von Vitamin B12, der den Zellen tatsächlich zur Verfügung steht, und ist damit sensibler als Gesamt-B12. Über 50 pmol/L gelten als ausreichend, unter 35 pmol/L als Mangel. Relevant für Nervensystem und Energiestoffwechsel, besonders bei vegetarischer und veganer Ernährung (WHO 2024).
Cortisol ist das zentrale Stresshormon der Nebennierenrinde und beeinflusst Energiestoffwechsel, Immunsystem und Schlaf-Wach-Rhythmus. Der Wert folgt einer ausgeprägten Tagesrhythmik: Zwischen Morgen- und Abendwert liegt Faktor drei bis fünf. Deshalb erfolgt die Entnahme zwischen 07:00 und 09:00 Uhr, sonst ist der Vergleich mit dem Vorquartal wertlos. Morgenbereich: 140 bis 690 nmol/L (Endocrine Society 2008).
Ferritin spiegelt die Eisenspeicher wider. Niedrige Werte deuten auf entleerte Speicher hin, sehr hohe auf eine Überladung. Ferritin ist zugleich ein Akutphaseprotein und kann bei Entzündung falsch hoch ausfallen, weshalb der hsCRP-Wert aus Panel 1 als Gegencheck dient. Zielbereich: Frauen 50 bis 150 ng/mL, Männer 70 bis 150 ng/mL (WHO 2020).
Transferrin transportiert Eisen im Blut und verhält sich gegenläufig zu Ferritin: Bei leeren Speichern steigt es an. Genau deshalb steht es neben Ferritin, denn ein einzelner Ferritinwert ist bei gleichzeitiger Entzündung mehrdeutig. Normalbereich: 2,0 bis 3,6 g/L (BSG 2021).
Serumcalcium zeigt die aktuelle Regulation im Blut, nicht den Calciumgehalt der Knochen. Gemeinsam mit Vitamin D bildet es die Achse des Knochen- und Mineralstoffwechsels: Erhöhtes Calcium bei gleichzeitig niedrigem Vitamin D gehört ärztlich eingeordnet. Normalbereich: 2,20 bis 2,65 mmol/L (J Bone Miner Res 2022).
Gesamt-Testosteron umfasst gebundene und freie Anteile. Hauptproduktionsort beim Mann sind die Hoden, bei der Frau Eierstöcke und Nebennieren. Bereich Männer: 8,6 bis 29,0 nmol/L, altersabhängig sinkend, bei Frauen liegen die Werte um ein Vielfaches niedriger. Die Entnahme erfolgt morgens, weil Testosteron im Tagesverlauf abfällt (Endocrine Society 2018).
Östradiol ist das wichtigste Östrogen und bei Männern das Umwandlungsprodukt aus Testosteron. Bei prämenopausalen Frauen schwankt der Wert über den Zyklus um ein Vielfaches, deshalb ist er nur mit Zyklustag interpretierbar. Bei Männern gilt ein Bereich unter 160 pmol/L. Relevant für Knochen, Stimmung und Herz-Kreislauf-System (Endocrine Society 2018).
Progesteron steigt nach dem Eisprung in der Lutealphase an und zeigt, ob ein Eisprung stattgefunden hat. Gemeinsam mit Östradiol, FSH und LH macht es das Zyklusbild vollständig. Ohne Zyklustag ist der Wert nicht interpretierbar; bei Männern und nach der Menopause bleibt er konstant niedrig (Endocrine Society 2024).
DHEA-S ist die Speicherform von DHEA, einem Steroidhormon der Nebennierenrinde und Vorstufe von Testosteron und Östradiol. Die Werte sinken ab etwa dem 30. Lebensjahr kontinuierlich, der Referenzbereich ist deshalb altersabhängig. Orientierungsbereich: 100 bis 500 µg/dL (Endocrine Society 2024).
Prolaktin stammt aus der Hypophyse und steht in Wechselwirkung mit der Steuerung der Sexualhormone. Eine Erhöhung ist eine der wenigen gut abklärbaren Ursachen für niedriges Testosteron beim Mann und für Zyklusstörungen bei der Frau. Der Wert reagiert auf Stress, Schlaf und körperliche Belastung, deutlich erhöhte Werte gehören ärztlich nachkontrolliert. Männer: 4 bis 15 µg/L, Frauen: 4 bis 23 µg/L (Endocrine Society 2011).
SHBG bindet Sexualhormone und reguliert damit, wie viel davon biologisch verfügbar ist. Hohe Werte senken das freie Testosteron, niedrige erhöhen es. Beeinflusst wird SHBG unter anderem von Schilddrüse und Leber. Männer: 18 bis 54 nmol/L, Frauen: 32 bis 128 nmol/L (Endocrine Society 2018).
FSH steuert die Reifung von Eizellen beziehungsweise die Spermienproduktion. Gemeinsam mit LH macht es einen niedrigen Testosteronwert erst einordbar: Ist FSH dabei erhöht, liegt die Ursache eher in den Keimdrüsen, ist es normal oder niedrig, eher in der Steuerung durch Hypophyse und Hypothalamus. Bei prämenopausalen Frauen verschiebt sich der Referenzbereich über den Zyklus um mehr als das Zehnfache, der Zyklustag gehört deshalb zur Messung dazu. Männer: 1,5 bis 12,4 IU/L (STRAW+10 2012).
LH steuert gemeinsam mit FSH die Keimdrüsen und dient derselben Einordnung eines niedrigen Testosteronwerts. Bei prämenopausalen Frauen ist der Wert ohne Zyklustag nicht interpretierbar: Der Anstieg um den Eisprung übersteigt den Basalwert um mehr als das Zehnfache und dauert nur ein bis zwei Tage. Männer: 1,7 bis 8,6 IU/L (Endocrine Society 2018).
Freies Testosteron ist der biologisch aktive Anteil, der nicht an SHBG oder Albumin gebunden ist. Damoi berechnet ihn ohne Aufpreis nach der Vermeulen-Formel aus Gesamt-Testosteron, SHBG und Albumin. Bei normalem Gesamtwert kann das freie Testosteron trotzdem niedrig sein, etwa bei hohem SHBG (Endocrine Society 2018).
Alles was du über das Damoi Bundle aus Panel 3 und Panel 4 wissen solltest.
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Deep Scan bündelt Panel 3 (Schilddrüse, Vitamine und Eisen) und Panel 4 (Hormone und Vitalität) in einem Kit. Du testest beide Panels jedes Quartal und zahlst 459 Euro pro Quartal statt 508 Euro für beide Abos einzeln. Das sind 49 Euro Ersparnis pro Quartal.