HORMONE · PREMIUM

DHEA-S

DHEA-S ist der quantitativ bedeutendste Nebennierensteroide im Blut und Vorstufe für Testosteron und Östrogen. Er erreicht seinen Peak im frühen Erwachsenenalter und sinkt dann kontinuierlich, ein direktes Maß für die Nebennierenreserve und biologisches Aging.

Premium Panel
DHEA-S
200-350µg/dL Zielbereich Männer 30–50
80%Rückgang von Peak bis 70. Lebensjahr
Nebenniereproduziert 90 % des zirkulierenden DHEA-S
Was ist DHEA-S?

Die Nebennierenreserve und ein Marker für biologisches Aging

Dehydroepiandrosteronsulfat (DHEA-S) ist die sulfatierte, stabile Speicherform von DHEA und wird zu über 90 % in der Nebennierenrinde produziert. Es ist die quantitativ bedeutendste Steroidhormon-Vorstufe im Blut, periphere Gewebe wandeln DHEA-S je nach Bedarf in Testosteron oder Östrogen um. Die Halbwertszeit von 10–20 Stunden macht DHEA-S zum stabilsten und zuverlässigsten DHEA-Marker.

DHEA-S erreicht seinen Peak zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr und sinkt dann um ca. 2–3 % pro Jahr, bis zum 70. Lebensjahr auf etwa 20 % des Peak-Wertes. Dieser altersbedingte Rückgang — "Adrenopause" genannt, ist einer der konsistentesten biologischen Aging-Marker. DHEA-S ist damit sowohl Funktionsmarker der Nebenniere als auch Index des biologischen Alterns.

Die Nebennierenreserve und ein Marker für biologisches Aging
Warum misst Damoi DHEA-S?

Nebennierengesundheit, Hormonreserve und biologisches Alter in einem Marker

Chronischer Stress belastet die Nebenniere und kann DHEA-S senken, während Cortisol zunächst erhöht bleibt. Das Verhältnis von Cortisol zu DHEA-S ist ein etablierter Marker für Stressbelastung und Nebennierenreserve: Ein sinkendes DHEA-S bei gleichbleibendem oder erhöhtem Cortisol signalisiert erschöpfte Nebennierenkapazität.

Im Damoi-Hormonprofil gibt DHEA-S den übergeordneten Kontext: Niedriges DHEA-S bei niedrigem Testosteron und Östradiol deutet auf Produktionsproblem in der Nebenniere hin, nicht auf periphere Konversionsstörung. Erst mit DHEA-S lässt sich der Ursprung eines Hormonungleichgewichts lokalisieren.

Orentreich et al. (J Clin Endocrinol Metab, 1984) · Labrie et al. (J Endocrinol, 2005) · Baulieu et al. (PNAS, 2000)

Nebennierengesundheit, Hormonreserve und biologisches Alter in einem Marker
Dein Zielbereich

Was deinen DHEA-S-Spiegel beeinflusst

SenktChronischer StressLanganhaltende Cortisolerhöhung konkurriert mit DHEA-S um Nebennierenressourcen, supprimiert DHEA-S-Produktion über Zeit
SenktAlter2–3 % Rückgang pro Jahr ab 30, der stärkste einzelne Einflussfaktor, nicht modifizierbar aber trackbar
Zielbereich
200-350
µg/dL
50500

DHEA-S immer altersadjustiert interpretieren. Ein Wert von 150 µg/dL ist bei 65 Jahren anders zu bewerten als bei 35 Jahren. Damoi zeigt dir deinen Wert im Vergleich zu deiner Altersgruppe.

ErhöhtSchlafqualitätDHEA-S-Produktion ist eng mit Schlafarchitektur verknüpft, chronischer Schlafmangel supprimiert DHEA-S messbar
ErhöhtInsulinresistenzMetabolisches Syndrom und Insulinresistenz korrelieren mit niedrigerem DHEA-S, bidirektionaler Zusammenhang

Orentreich et al. (J Clin Endocrinol Metab, 1984) · Labrie et al. (J Endocrinol, 2005) · Baulieu et al. (PNAS, 2000)

Häufige Fragen

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Was ist DHEA-S und wo wird es produziert?

DHEA-S (Dehydroepiandrosteron-Sulfat) ist das am häufigsten vorkommende Steroidhormon im menschlichen Körper. Es wird fast ausschließlich in der Nebennierenrinde produziert und dient als Vorstufe für die Synthese von Testosteron und Östrogen. Die sulfatierte Form (DHEA-S) ist deutlich stabiler im Blut als freies DHEA und schwankt kaum im Tagesverlauf – das macht DHEA-S zum idealen Marker für die Nebennierenrindenfunktion und den Hormonstatus.

Welcher DHEA-S Wert ist normal?

DHEA-S erreicht seinen Höchstwert zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr und sinkt danach kontinuierlich – um etwa 2–3 % pro Jahr. Die Referenzbereiche sind stark alters- und geschlechtsabhängig: Bei Männern zwischen 20 und 40 Jahren liegen die Normwerte zwischen 280 und 640 µg/dL, bei Frauen zwischen 120 und 520 µg/dL. Im Alter von 70 Jahren sind die Werte typischerweise auf 10–20 % des jugendlichen Höchstwerts gefallen. Ein isolierter Wert ist nur im Vergleich zur altersgemäßen Referenz aussagekräftig.

Warum gilt DHEA-S als Marker für biologisches Altern?

Kein anderes Hormon zeigt einen so konstanten, vorhersehbaren Rückgang über die Lebensspanne wie DHEA-S. Studien zeigen, dass niedrige DHEA-S Werte – relativ zum Alter – mit einer höheren Gesamtsterblichkeit, mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen, reduzierter Immunfunktion und beschleunigtem kognitiven Abbau korrelieren. In der Longevity-Medizin wird DHEA-S deshalb als einer der robustesten Biomarker für die biologische Alterungsrate verwendet – unabhängig vom chronologischen Alter.

Welche Symptome verursacht ein niedriger DHEA-S Wert?

Da DHEA-S die Vorstufe für Geschlechtshormone ist, ähneln die Symptome einem milden Hormonmangel: chronische Müdigkeit und reduzierte Belastbarkeit, verminderte Stressresistenz, Libidoverlust, trockene Haut und Haarausfall, Muskelabbau und erhöhte Anfälligkeit für Infektionen. Die Symptome entwickeln sich schleichend und werden häufig dem normalen Alterungsprozess zugeschrieben, obwohl ein übermäßig schneller DHEA-S Abfall auf eine Nebennierenerschöpfung oder chronischen Stress hindeuten kann.

Was lässt DHEA-S schneller sinken als normal?

Der altersbedingte Rückgang ist natürlich, aber mehrere Faktoren beschleunigen ihn: Chronischer Stress ist der größte Treiber – die Nebennierenrinde priorisiert bei Dauerstress die Cortisolproduktion auf Kosten von DHEA-S. Schlafmangel, chronische Entzündungen, Insulinresistenz und Übergewicht senken DHEA-S zusätzlich. Auch Langzeit-Cortisontherapie und bestimmte Opioide unterdrücken die DHEA-S Produktion. Ein im Altersvergleich ungewöhnlich niedriger Wert sollte deshalb immer als Signal für eine erhöhte chronische Belastung betrachtet werden.

Kann ich meinen DHEA-S Spiegel natürlich unterstützen?

Ja, Lebensstilfaktoren haben einen messbaren Einfluss. Stressmanagement ist der wichtigste Hebel – weniger Cortisol-Dauerlast gibt der Nebennierenrinde Kapazität für DHEA-S zurück. Regelmäßiger moderater Sport (kein Übertraining) stimuliert die DHEA-S Produktion. Ausreichend Schlaf – DHEA-S wird bevorzugt in den frühen Morgenstunden produziert. Eine nährstoffreiche Ernährung mit genug gesunden Fetten, da alle Steroidhormone aus Cholesterin synthetisiert werden. Eine DHEA-Supplementierung sollte nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen, da das Hormon die Balance aller nachgelagerten Hormone beeinflusst.

Noch Fragen? hello@damoi.de

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