
Deine Hormone
Präzise eingeordnet.
Testosteron, SHBG, Östradiol, Progesteron und DHEA-S, sechs Marker, die zeigen, wie dein hormonelles System tatsächlich arbeitet. Nicht nur Einzelwerte, sondern Verhältnisse und Bioverfügbarkeit.
Was wir messen. Und warum.
Hormonelle Veränderungen verlaufen schleichend, 1–2% Testosteron-Rückgang pro Jahr summieren sich über ein Jahrzehnt. Einzelwerte reichen nicht: erst Verhältnisse und freie Fraktionen zeigen das vollständige Bild.
Testosteron Gesamt — Dein Ausgangswert
Gesamt-Testosteron ist die Summe aus gebundenem und freiem Testosteron. Es zeigt die Gesamtproduktion, sagt aber wenig über die biologische Wirkung aus, weil der Großteil an SHBG und Albumin gebunden und damit inaktiv ist. Referenzbereiche sind altersabhängig und breit gestreut. Deshalb ist der individuelle Trend aussagekräftiger als ein Vergleich mit Populationsdaten.
Mehr erfahrenTestosteron Frei — Was tatsächlich wirkt
Nur 1–3% des Gesamt-Testosterons liegen als freie, biologisch aktive Form vor. Freies Testosteron beeinflusst Muskelaufbau, Energielevel, Libido und kognitive Funktion direkt. Ein normales Gesamt-Testosteron bei niedrigem freiem Testosteron — oft durch hohes SHBG verursacht, erklärt Symptome, die der Gesamtwert allein nicht sichtbar macht.
Mehr erfahrenSHBG — Der Regler der Bioverfügbarkeit
SHBG (Sexualhormon-bindendes Globulin) bindet Testosteron und Östradiol und bestimmt, wie viel davon biologisch aktiv bleibt. Ein hohes SHBG senkt freies Testosteron, auch wenn der Gesamtwert normal ist. SHBG wird durch Schilddrüsenfunktion, Insulinspiegel und Leberfunktion beeinflusst, es verbindet das Hormon-Panel direkt mit anderen Clustern.
Mehr erfahrenÖstradiol (E2) — Nicht nur ein weibliches Hormon
Östradiol ist das wichtigste Östrogen und bei beiden Geschlechtern relevant. Bei Männern schützt es Knochen und beeinflusst Libido, zu viel oder zu wenig ist gleichermaßen ungünstig. Bei Frauen reguliert es den Zyklus, Knochendichte und kardiovaskuläre Gesundheit. Das Verhältnis von Testosteron zu Östradiol ist oft aufschlussreicher als die Einzelwerte.
Mehr erfahrenZink — Schlüsselmineral für Testosteron und Immunsystem
Zink ist direkt an der Testosteronsynthese beteiligt und beeinflusst die Umwandlung von Androgenen. Ein Zinkmangel kann den Testosteronspiegel messbar senken, Supplementation bei nachgewiesenem Mangel zeigt in Studien Effekte innerhalb von Wochen. Gleichzeitig ist Zink essenziell für Immunfunktion, Wundheilung und über 300 enzymatische Prozesse. Schweiß, Stress und einseitige Ernährung erhöhen den Bedarf.
Mehr erfahrenDHEA-S — Nebennierengesundheit und Alterung
DHEA-S ist das am häufigsten vorkommende Steroidhormon und wird in der Nebenniere produziert. Es dient als Vorstufe für Testosteron und Östradiol. DHEA-S sinkt ab dem 30. Lebensjahr kontinuierlich, mit ca. 2–3% pro Jahr. Der Spiegel gilt als Marker für die Nebennierenreserve und korreliert in Studien mit Vitalität und Immunfunktion.
Mehr erfahrenFerritin — Dein Eisenspeicher-Status
Ferritin zeigt, wie viel Eisen dein Körper in Reserve hat, lange bevor Hämoglobin sinkt und eine Anämie sichtbar wird. Niedrige Ferritinwerte erklären Müdigkeit, Haarausfall und Leistungseinbrüche, auch wenn das Blutbild noch normal aussieht. Besonders bei Sportlern, Frauen im gebärfähigen Alter und pflanzenbasierter Ernährung ist Ferritin oft der erste Marker, der abfällt.
Mehr erfahrenWas wir messen. Und warum.
Hormonelle Veränderungen verlaufen schleichend, 1–2% Testosteron-Rückgang pro Jahr summieren sich über ein Jahrzehnt. Einzelwerte reichen nicht: erst Verhältnisse und freie Fraktionen zeigen das vollständige Bild.
Testosteron Gesamt — Dein Ausgangswert
Gesamt-Testosteron ist die Summe aus gebundenem und freiem Testosteron. Es zeigt die Gesamtproduktion, sagt aber wenig über die biologische Wirkung aus, weil der Großteil an SHBG und Albumin gebunden und damit inaktiv ist. Referenzbereiche sind altersabhängig und breit gestreut. Deshalb ist der individuelle Trend aussagekräftiger als ein Vergleich mit Populationsdaten.
Mehr erfahrenTestosteron Frei — Was tatsächlich wirkt
Nur 1–3% des Gesamt-Testosterons liegen als freie, biologisch aktive Form vor. Freies Testosteron beeinflusst Muskelaufbau, Energielevel, Libido und kognitive Funktion direkt. Ein normales Gesamt-Testosteron bei niedrigem freiem Testosteron — oft durch hohes SHBG verursacht, erklärt Symptome, die der Gesamtwert allein nicht sichtbar macht.
Mehr erfahrenSHBG — Der Regler der Bioverfügbarkeit
SHBG (Sexualhormon-bindendes Globulin) bindet Testosteron und Östradiol und bestimmt, wie viel davon biologisch aktiv bleibt. Ein hohes SHBG senkt freies Testosteron, auch wenn der Gesamtwert normal ist. SHBG wird durch Schilddrüsenfunktion, Insulinspiegel und Leberfunktion beeinflusst, es verbindet das Hormon-Panel direkt mit anderen Clustern.
Mehr erfahrenÖstradiol (E2) — Nicht nur ein weibliches Hormon
Östradiol ist das wichtigste Östrogen und bei beiden Geschlechtern relevant. Bei Männern schützt es Knochen und beeinflusst Libido, zu viel oder zu wenig ist gleichermaßen ungünstig. Bei Frauen reguliert es den Zyklus, Knochendichte und kardiovaskuläre Gesundheit. Das Verhältnis von Testosteron zu Östradiol ist oft aufschlussreicher als die Einzelwerte.
Mehr erfahrenDHEA-S — Nebennierengesundheit und Alterung
DHEA-S ist das am häufigsten vorkommende Steroidhormon und wird in der Nebenniere produziert. Es dient als Vorstufe für Testosteron und Östradiol. DHEA-S sinkt ab dem 30. Lebensjahr kontinuierlich, mit ca. 2–3% pro Jahr. Der Spiegel gilt als Marker für die Nebennierenreserve und korreliert in Studien mit Vitalität und Immunfunktion.
Mehr erfahrenFerritin — Dein Eisenspeicher-Status
Ferritin zeigt, wie viel Eisen dein Körper in Reserve hat, lange bevor Hämoglobin sinkt und eine Anämie sichtbar wird. Niedrige Ferritinwerte erklären Müdigkeit, Haarausfall und Leistungseinbrüche, auch wenn das Blutbild noch normal aussieht. Besonders bei Sportlern, Frauen im gebärfähigen Alter und pflanzenbasierter Ernährung ist Ferritin oft der erste Marker, der abfällt.
Mehr erfahrenHäufig gestellte Fragen
Alles was du wissen musst.
97–98 % des Testosterons im Blut sind an Proteine gebunden und damit biologisch inaktiv. Nur das freie Testosteron kann tatsächlich an den Zellen wirken. Dein Gesamttestosteron kann normal aussehen, während das freie Testosteron bereits deutlich erniedrigt ist – besonders bei hohem SHBG durch Alter, Stress oder Schilddrüsenprobleme. Deshalb messen wir beides.
SHBG (Sexualhormon-bindendes Globulin) ist ein Transportprotein, das Testosteron und Östradiol im Blut bindet. Je höher dein SHBG, desto weniger freie Hormone stehen deinem Körper zur Verfügung. SHBG steigt mit dem Alter, bei Schilddrüsenüberfunktion und Lebererkrankungen. Es sinkt bei Übergewicht, Insulinresistenz und Diabetes. SHBG ist der Schlüssel, um dein Hormonprofil richtig zu interpretieren.
Ab dem 40. Lebensjahr sinkt Testosteron im Schnitt um 0,4–1 % pro Jahr – aber das ist oft kein reines Altersproblem. Übergewicht, Schlafmangel, chronischer Stress, Alkohol und Insulinresistenz beschleunigen den Abfall erheblich. Studien zeigen, dass nur etwa 2 % der Männer einen klinisch relevanten Mangel entwickeln. Lebensstiländerungen können den Rückgang bremsen oder sogar umkehren.
DHEA-S ist eine Vorstufe von Testosteron und Östrogen und wird in der Nebennierenrinde produziert. Es gilt als Marker für das biologische Alter – der Wert sinkt ab dem 30. Lebensjahr kontinuierlich. Niedrige DHEA-S Werte korrelieren mit Müdigkeit, reduzierter Stressresistenz und beschleunigter Alterung. In der Longevity-Medizin ist DHEA-S einer der meistbeachteten Biomarker.
Östradiol (E2) ist nicht nur ein weibliches Hormon – Männer produzieren es durch Umwandlung von Testosteron über das Enzym Aromatase. Zu hohe Werte fördern Brustgewebeaufbau und Wassereinlagerungen, zu niedrige schaden der Knochengesundheit und Libido. Besonders bei Übergewicht steigt die Aromatase-Aktivität, was Testosteron in Östradiol umwandelt – ein häufiger Grund für niedrige Testosteronwerte bei übergewichtigen Männern.
Ja, oft deutlich. Die größten Hebel: Krafttraining steigert Testosteron nachweislich. Ausreichend Schlaf – Testosteron wird hauptsächlich im Tiefschlaf produziert. Körperfett reduzieren – weniger Aromatase-Aktivität bedeutet mehr freies Testosteron. Stress senken – Cortisol unterdrückt direkt die Testosteronproduktion. Regelmäßiges Hormon-Monitoring zeigt dir, ob diese Maßnahmen messbar wirken.
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