Lebergesundheit screenen
ALT, AST und GGT zeigen frühe Anzeichen für Leberzell-Belastung Jahre vor Beschwerden.
Sechs typische Situationen und Fragen, bei denen ein Leber/Niere/Entzündungs-Bluttest aufschlussreich ist.
Damoi misst:
ALT, AST und GGT zeigen frühe Anzeichen für Leberzell-Belastung Jahre vor Beschwerden.
Kreatinin und Harnsäure spiegeln die Filterleistung der Nieren wider.
GGT reagiert sensitiv auf Galle-Stau, Alkohol und Fettleber-Tendenz.
Albumin und Gesamteiweiß zeigen, ob die Lebersynthese und Ernährung passt.
Organstatus als Referenz für die nächsten zehn Jahre.
Erhöhte Bilirubin- und Leberwerte als Recovery-Marker beobachten.
Jeder Marker mit Begründung, Referenzbereich und Quelle. Klick eine Zeile für die volle Erklärung.
Bilirubin entsteht beim Abbau von Hämoglobin und wird in der Leber konjugiert und über die Galle ausgeschieden. Erhöhte Werte können auf Leberfunktionsstörungen, Galle-Stauung oder gesteigerten Erythrozyten-Abbau hindeuten. Leicht erhöhte Werte können auch auf Gilbert-Syndrom hinweisen (Endocrine Society 2024).
Kreatinin ist ein Stoffwechselendprodukt aus Muskelgewebe und wird über die Nieren ausgeschieden. Erhöhte Werte deuten auf eingeschränkte Nierenfunktion hin. Für Männer liegt der Bereich bei 0.7 bis 1.3 mg/dL, für Frauen niedriger bei 0.6 bis 1.1 mg/dL. Aus Kreatinin und Alter wird die GFR berechnet, die Standard-Nierenfunktions-Größe (Endocrine Society 2024).
Harnsäure entsteht beim Abbau von Purinen aus Nahrung und Zellen. Erhöhte Werte (Hyperurikämie) können zu Gicht, Nierensteinen und kardiovaskulären Risiken beitragen. Männer: 3.5 bis 7.2 mg/dL, Frauen: 2.6 bis 6.0 mg/dL. Wert wird durch Fleisch-, Alkohol- und Fruktosekonsum beeinflusst (AHA 2024).
ALT befindet sich überwiegend in Leberzellen. Erhöhte Werte deuten auf Leberzell-Schädigung hin: durch Alkohol, Medikamente, Fettleber, Hepatitis. Männer: bis 50 U/L, Frauen: bis 35 U/L. Persistent erhöhte Werte sollten ärztlich abgeklärt werden (Endocrine Society 2024).
AST kommt in Leber, Herzmuskel und Skelettmuskel vor. Erhöhte Werte können auf Leberschaden, aber auch auf Muskelbelastung (z. B. nach intensivem Sport) hindeuten. Im Verhältnis zu ALT lässt sich oft die Quelle eingrenzen: AST/ALT größer 2 deutet auf alkoholische Lebererkrankung hin (Endocrine Society 2024).
GGT reagiert empfindlich auf Galle-Stauung, Alkohol, Medikamente und Fettleber. Es ist oft der erste Wert, der bei Lebersystem-Belastung ansteigt. Männer: bis 60 U/L, Frauen: bis 40 U/L. Auch leicht erhöhte Werte in Kombination mit erhöhten Triglyceriden deuten auf metabolische Belastung hin (Endocrine Society 2024).
Albumin ist das häufigste Plasma-Eiweiß und wird in der Leber gebildet. Es transportiert Hormone, Medikamente und hält den onkotischen Druck. Niedrige Werte deuten auf Mangelernährung, Lebersynthesestörung oder Eiweißverlust hin. Optimal: 3.5 bis 5.0 g/dL (Endocrine Society 2024).
Gesamteiweiß umfasst Albumin, Globuline und weitere Plasmaproteine. Niedrige Werte können auf Mangelernährung, Lebersynthese-Probleme oder Eiweißverlust hinweisen. Erhöhte Werte können bei chronischen Entzündungen oder bestimmten Bluterkrankungen auftreten. Optimal: 6.0 bis 8.0 g/dL (Endocrine Society 2024).
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