Schilddrüsen-Funktion screenen
TSH, fT3 und fT4 zeigen, ob die Schilddrüse zu langsam oder zu schnell arbeitet.
Sechs typische Situationen und Fragen, bei denen ein Schilddrüsen- und Mikronährstoff-Bluttest aufschlussreich ist.
Damoi misst:
TSH, fT3 und fT4 zeigen, ob die Schilddrüse zu langsam oder zu schnell arbeitet.
Im DACH-Raum häufig suboptimal, besonders im Winter. Wirkt auf Knochen, Immunsystem und Stimmung.
Aktives B12, Folat und Homocystein zeigen, wie gut deine DNA-Synthese und Nerven-Funktion läuft.
Magnesium und Selen sind Co-Faktoren für ATP-Stoffwechsel und Schilddrüsen-Konversion.
Mikronährstoff-Status als Referenz für die nächsten zehn Jahre.
Aktives B12 ist sensibler als Gesamt-B12 und zeigt den bioverfügbaren Anteil.
Jeder Marker mit Begründung, Referenzbereich und Quelle. Klick eine Zeile für die volle Erklärung.
TSH wird von der Hypophyse ausgeschüttet und stimuliert die Schilddrüse. Es ist der sensibelste Marker für Schilddrüsen-Funktionsstörungen. Erhöht: Hinweis auf Hypothyreose, erniedrigt: Hinweis auf Hyperthyreose. Optimaler Bereich umstritten, viele Endokrinologen empfehlen 0.5 bis 2.5 mU/L als ideal (Endocrine Society 2024).
fT3 ist die biologisch aktive Form des Schilddrüsenhormons und reagiert direkt an den Zielzellen. Wird aus T4 in den Geweben umgewandelt. Niedrige Werte trotz normalem TSH können auf Konversionsstörung hindeuten (z. B. bei chronischem Stress oder Vitaminmangel). Bereich: 2.3 bis 4.2 pg/mL (Endocrine Society 2024).
fT4 ist die Speicherform der Schilddrüsenhormone, wird in den Zellen zu fT3 umgewandelt. In Kombination mit TSH und fT3 ergibt sich ein vollständiges Schilddrüsen-Bild. Optimal: 0.8 bis 1.8 ng/dL. Niedrig bei Hypothyreose, hoch bei Hyperthyreose (Endocrine Society 2024).
Vitamin D wird über Sonnenlicht und Nahrung aufgenommen, in Leber und Niere aktiviert. Es beeinflusst Knochenstoffwechsel, Immunsystem und Muskel-Funktion. Bereich: 30 bis 60 ng/mL gilt als ausreichend, 40 bis 60 als optimal. Über 80 ng/mL sollte vermieden werden. Im DACH-Raum verbreiteter Mangel im Winter (Endocrine Society 2024).
Aktives B12 (Holotranscobalamin) misst nur den Anteil von Vitamin B12, der den Zellen tatsächlich zur Verfügung steht. Sensibler als Gesamt-B12. Über 50 pmol/L gelten als ausreichend, unter 35 pmol/L als Mangel. Wichtig für Nervensystem, Energie-Stoffwechsel, Methylierung (WHO 2024).
Folat ist essentiell für Zellteilung, DNA-Synthese und Methylierungsprozesse. Mangel kann zu makrozytärer Anämie führen, in der Schwangerschaft zu Neuralrohrdefekten. Bereich: über 5.4 ng/mL. Bei MTHFR-Polymorphismus kann methyliertes Folat (5-MTHF) sinnvoller sein (WHO 2024).
Homocystein entsteht im Methionin-Stoffwechsel und wird mithilfe von B12, Folat und B6 abgebaut. Erhöhte Werte deuten auf Mangel an diesen B-Vitaminen oder einen MTHFR-Polymorphismus hin. Optimaler Bereich: unter 10 µmol/L. Werte über 15 gelten als kardiovaskulärer Risikofaktor (AHA 2024).
Magnesium ist Co-Faktor in über 300 enzymatischen Reaktionen, besonders im ATP-Stoffwechsel und bei Muskelkontraktion. Mangel kann zu Muskelkrämpfen, Müdigkeit und Herzrhythmusstörungen führen. Serum-Wert ist nur grobes Maß, da 99 Prozent intrazellulär gespeichert sind. Bereich: 1.7 bis 2.2 mg/dL (Endocrine Society 2024).
Selen ist Bestandteil mehrerer Selenoenzyme, darunter Glutathion-Peroxidase (Antioxidans-System) und Deiodinasen (Schilddrüsenhormon-Konversion). DACH-Böden sind selenarm, deshalb häufig suboptimale Versorgung. Bereich: 70 bis 150 µg/L. Über 200 sollte vermieden werden (WHO 2024).
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