Schilddrüsen-Panel3 Biomarker

Deine Schilddrüse
Präzise eingeordnet.

TSH, fT3 und fT4, drei Marker, die zeigen, ob deine Schilddrüse über- oder unterfunktioniert. TSH allein reicht oft nicht, weil es nur das Signal misst, nicht die Wirkung.

3Biomarker pro Test erfasst
10%der Erwachsenen mit Schilddrüsen-Auffälligkeiten
Das Schilddrüse-Panel

Was wir messen. Und warum.

Ein normaler TSH-Wert schließt eine Schilddrüsenfehlfunktion nicht aus. Erst mit fT3 und fT4 zeigt sich, ob Steuersignal und Hormonproduktion tatsächlich zusammenpassen.

1.8mU/L
5%vs letzter Test
OPTIMAL
Ref: 0.4–4.0 mU/L
Optimaler Bereich: 0.5–2.5 mU/L

TSHDas Steuersignal aus der Hypophyse

TSH wird von der Hypophyse ausgeschüttet und steuert die Schilddrüse. Ein hoher TSH-Wert bedeutet: die Hypophyse fordert mehr Hormone an, ein klassischer Hinweis auf Unterfunktion. Aber TSH reagiert verzögert und kann noch normal sein, während die Hormonproduktion bereits nachlässt. Deshalb ist TSH allein nur der erste Anhaltspunkt.

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3.2pg/mL
4%vs letzter Test
OPTIMAL
Ref: 2.0–4.4 pg/mL
Optimaler Bereich: 2.5–3.8 pg/mL

fT3Das aktive Schilddrüsenhormon

fT3 ist die biologisch aktive Form des Schilddrüsenhormons und beeinflusst Stoffwechsel, Energielevel und kognitive Funktion direkt. Nur die freie Fraktion ist aussagekräftig, gebundenes T3 ist biologisch inaktiv. Ein niedriges fT3 bei normalem TSH kann erklären, warum Müdigkeit und Konzentrationsprobleme bestehen, obwohl der Hausarzt-Befund unauffällig war.

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1.3ng/dL
2%vs letzter Test
OPTIMAL
Ref: 0.8–1.8 ng/dL
Optimaler Bereich: 1.0–1.5 ng/dL

fT4Die Vorstufe, die zu T3 wird

fT4 ist das Speicherhormon der Schilddrüse und wird bei Bedarf in das aktive fT3 umgewandelt. Ein normales fT4 bei niedrigem fT3 kann auf eine Konversionsstörung hindeuten, der Körper produziert genug Vorstufe, wandelt aber zu wenig in die aktive Form um. Dieses Muster bleibt unsichtbar, wenn nur TSH gemessen wird.

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Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Alles was du wissen musst.

Was bedeutet ein erhöhter TSH-Wert?

Ein erhöhter TSH-Wert signalisiert, dass deine Hirnanhangsdrüse die Schilddrüse stärker antreiben muss – ein Hinweis auf eine mögliche Unterfunktion. Der Normalbereich liegt zwischen 0,4 und 4,0 mU/L. Wichtig: TSH schwankt im Tagesverlauf, saisonal und durch Sport. Ein einzelner leicht erhöhter Wert ist kein Grund zur Panik – bei 50–60 % der Fälle normalisiert er sich von selbst.

Was ist der Unterschied zwischen TSH, fT3 und fT4?

TSH ist der Steuerungswert aus dem Gehirn, der die Schilddrüse reguliert. fT3 und fT4 sind die eigentlichen Schilddrüsenhormone, die deinen Stoffwechsel, Energiehaushalt und Herzfrequenz beeinflussen. Erst das Zusammenspiel aller drei Werte zeigt, ob eine echte Funktionsstörung vorliegt, TSH allein reicht nicht aus.

Was ist Hashimoto und wie erkenne ich es im Blut?

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die eigene Schilddrüse angreift. Sie ist die häufigste Ursache einer Unterfunktion. Im Blut zeigt sich Hashimoto typischerweise durch erhöhtes TSH in Kombination mit positiven TPO-Antikörpern. Wichtig: Erhöhte Antikörper allein bedeuten nicht zwingend, dass eine Erkrankung vorliegt.

Warum ist die Schilddrüse für den Stoffwechsel so wichtig?

Die Schilddrüse steuert über ihre Hormone T3 und T4 praktisch den gesamten Energiestoffwechsel. Eine Unterfunktion verlangsamt alles: Gewichtszunahme trotz wenig Essen, Müdigkeit, trockene Haut, Konzentrationsprobleme. Eine Überfunktion beschleunigt alles: Herzrasen, Nervosität, Gewichtsverlust. Da diese Symptome unspezifisch sind, liefern nur Blutwerte eine klare Antwort.

Kann Stress die Schilddrüsenwerte beeinflussen?

Ja, deutlich. Chronischer Stress, Schlafmangel und akute Erkrankungen können TSH-Werte vorübergehend verschieben. Auch Biotin-Supplements ,beliebt für Haut und Haare, können Schilddrüsen-Laborwerte verfälschen. Deshalb empfiehlt sich regelmäßiges Monitoring statt einer einmaligen Messung, um echte Trends von Momentaufnahmen zu unterscheiden.

Wie oft sollte ich meine Schilddrüsenwerte kontrollieren lassen?

Die meisten Ärzte bestimmen TSH nur bei konkretem Verdacht oder im Rahmen eines Check-ups alle paar Jahre. Problem: Schilddrüsenerkrankungen entwickeln sich schleichend über Monate. Regelmäßiges Monitoring erkennt Trends früher, besonders relevant für Frauen, die ein deutlich höheres Risiko für Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto haben. Wenn TSH sich über mehrere Messungen konstant verschiebt, ist das aussagekräftiger als ein einzelner Wert.

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