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Vitamin D

Über 1.000 Gene werden durch Vitamin D reguliert. Im DACH-Raum haben 60–80 % der Bevölkerung suboptimale Spiegel, mit direkten Auswirkungen auf Immunsystem, Muskelkraft, Stimmung und kardiovaskuläres Risiko.

Essential PanelPremium Panel
Vitamin D
40–70ng/mL Zielbereich
>60 %DACH-Bevölkerung unter 30 ng/mL
1.000+Gene durch Vitamin D reguliert
Was ist Vitamin D?

Kein Vitamin, ein Steroidhormon mit systemischer Wirkung

Vitamin D3 wird in der Haut durch UVB-Strahlung gebildet und in der Leber zu 25(OH)D umgewandelt, dem Marker, den Damoi misst. Im Gewebe wird 25(OH)D dann in die aktive Form umgewandelt, die als Hormon Rezeptoren in nahezu jedem Zelltyp aktiviert: Immunzellen, Muskelzellen, Neuronen, kardiale Zellen.

Laboratorien in Deutschland verwenden oft 20 ng/mL als unterste Referenzgrenze. Funktionell orientierte Mediziner und Longevity-Forscher empfehlen 40–70 ng/mL als Optimalbereich. Bei 25 ng/mL bist du nicht defizitär im klinischen Sinne, hast aber deutlich suboptimale Immunfunktion und muskuläre Regeneration verglichen mit 60 ng/mL.

Kein Vitamin, ein Steroidhormon mit systemischer Wirkung
Warum misst Damoi Vitamin D?

Supplementierung ohne Tracking ist Raten

Die meisten Menschen in Mitteleuropa supplementieren Vitamin D im Winter, aber kaum jemand weiß, ob die Dosis angemessen ist. Individuelle Absorption, Körpergewicht, genetische Varianten und Kofaktoren wie Magnesium und Vitamin K2 beeinflussen den Spiegel stark.

Eine "Standard-Dosis" von 1.000 IE trifft bei manchen den Zielbereich, bei anderen nicht einmal annähernd. Regelmäßiges Tracking ist die einzige Möglichkeit zu wissen, ob deine Supplementierung wirkt. Damoi trackt Vitamin D und Magnesium gemeinsam, weil die Aktivierung des einen das andere verbraucht.

Holick et al. (NEJM, 2007) · Amrein et al. (Nutrients, 2020) · RKI-Studie KiGGS (2022)

Supplementierung ohne Tracking ist Raten
Dein Zielbereich

Was deinen Vitamin-D-Spiegel beeinflusst

SenktSonnenexposition & JahreszeitOktober–März: kein UVB in DACH, Supplementierung essenziell
SenktMagnesium als KofaktorJeder Aktivierungsschritt ist magnesiumabhängig, Defizit blockiert Umwandlung
Zielbereich
40–70
ng/mL
0100

Referenzbereich ≠ Optimal. Werte ab 20 ng/mL gelten als "ausreichend", aber optimale Immunfunktion, Muskelkraft und Stimmungsregulation beginnen erst ab 40 ng/mL.

ErhöhtKörperfettVitamin D akkumuliert im Fettgewebe, höheres Körpergewicht braucht höhere Dosis
ErhöhtEinnahme ohne FettFettlöslich: Absorption sinkt um bis zu 40 % ohne fetthaltigen Mahlzeiten

Holick et al. (NEJM, 2007) · Amrein et al. (Nutrients, 2020) · RKI-Studie KiGGS (2022)

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Alles was du wissen musst.

Was ist Vitamin D und warum ist es eigentlich ein Hormon?

Vitamin D ist streng genommen kein Vitamin, sondern eine Hormonvorstufe. Der Körper kann es zu 80–90 % selbst herstellen – vorausgesetzt, UV-B-Strahlung trifft auf die Haut. Dort wird Cholesterin über mehrere Zwischenschritte in der Leber und den Nieren zur aktiven Form Calcitriol umgewandelt. Vitamin D reguliert den Calcium- und Knochenstoffwechsel, beeinflusst das Immunsystem, die Muskelkraft und spielt eine Rolle bei der Insulinsensitivität.

Welcher Vitamin-D-Wert ist optimal?

Gemessen wird 25-OH-Vitamin-D im Blut. Werte unter 20 ng/mL (50 nmol/L) gelten als Mangel, zwischen 20 und 30 ng/mL als suboptimal. Das RKI definiert 20 ng/mL als ausreichend, viele Präventionsmediziner streben jedoch 30–50 ng/mL an – in diesem Bereich ist die Calciumaufnahme im Darm optimal und der Parathormonspiegel stabil. Über 50 ng/mL (125 nmol/L) besteht das Risiko einer Überversorgung.

Warum ist Vitamin-D-Mangel in Deutschland so verbreitet?

Von Oktober bis März reicht die UV-B-Strahlung in deutschen Breitengraden nicht aus, um Vitamin D in der Haut zu bilden. Gegen Ende des Winters haben rund 60 % der Erwachsenen Werte unter 20 ng/mL. Gleichzeitig liefern nur wenige Lebensmittel relevante Mengen – fetter Fisch und Eigelb decken bestenfalls 10–20 % des Bedarfs. Bürojobs, Sonnencreme und dunkle Hauttypen verschärfen das Problem zusätzlich.

Sollte ich Vitamin D mit Vitamin K2 kombinieren?

Bei regelmäßiger Supplementierung empfehlen viele Experten die Kombination. Vitamin D erhöht die Calciumaufnahme aus dem Darm, Vitamin K2 aktiviert Proteine, die das Calcium in die Knochen einbauen statt in Gefäßwänden abzulagern. Ohne ausreichend K2 könnte die vermehrte Calciumaufnahme durch Vitamin D theoretisch die Gefäßverkalkung fördern. Die richtige Dosierung sollte sich immer am gemessenen Blutwert orientieren

Kann man Vitamin D überdosieren?

Ja, bei dauerhaft unkontrollierter Einnahme hoher Dosen. Werte über 125 nmol/L (50 ng/mL) erfordern ärztliche Kontrolle. Eine echte Vergiftung mit Übelkeit, Nierensteinen und Herzrhythmusstörungen tritt erst bei extrem hohen Spiegeln über 150 ng/mL auf – typischerweise nach monatelanger Einnahme von über 10.000 IE täglich. Allein durch Sonnenlicht ist eine Überdosierung nicht möglich, da der Körper die Produktion selbst reguliert.

Wie oft sollte ich meinen Vitamin-D-Spiegel kontrollieren?

Mindestens zweimal jährlich – idealerweise am Ende des Winters (niedrigster Stand) und am Ende des Sommers (höchster Stand). Bei laufender Supplementierung empfiehlt sich eine Kontrolle nach 4–6 Wochen, um die Dosierung anzupassen. Regelmäßiges Monitoring verhindert sowohl Unter- als auch Überversorgung und zeigt, ob deine Dosierung tatsächlich den gewünschten Spiegel erreicht.

Noch Fragen? hello@damoi.de

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© 2026 Damoi. Alle Rechte vorbehalten.

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