MIKRONÄHRSTOFFE · PREMIUM

Folsäure

Folsäure ist essenziell für DNA-Synthese, Zellteilung und Homocystein-Regulation. Defizite sind in der DACH-Bevölkerung weit verbreitet, besonders relevant für Frauen im gebärfähigen Alter, aber auch für jeden mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko.

Premium Panel
Folsäure
> 10ng/mL Zielbereich
> 40%DACH-Bevölkerung unter Empfehlungswert
MTHFRGenvariant reduziert Verwertung bei 1 von 3
Was ist Folsäure?

Der Baustein hinter jeder Zellteilung

Folsäure (Vitamin B9) ist ein wasserlösliches B-Vitamin, das für DNA-Synthese, DNA-Reparatur und Methylierung essenziell ist, einer fundamentalen Regulationsebene der Genexpression. Ohne ausreichend Folsäure können Zellen sich nicht korrekt teilen. Der Körper kann Folsäure nicht speichern, kontinuierliche Zufuhr ist notwendig.

Im Stoffwechsel arbeitet Folsäure eng mit aktivem B12 zusammen: Beide sind für den Homocystein-Abbau notwendig. Erhöhtes Homocystein ist ein eigenständiger kardiovaskulärer Risikofaktor, und entsteht direkt, wenn Folsäure oder B12 defizitär sind. Damoi misst beide Marker im Premium Panel und zeigt das funktionelle Zusammenspiel.

Der Baustein hinter jeder Zellteilung
Warum misst Damoi Folsäure?

MTHFR, Ernährung, Pille, drei unterschätzte Defizit-Treiber

Über 40 % der DACH-Bevölkerung erreichen die empfohlene Aufnahme nicht. Gleichzeitig hat schätzungsweise jede dritte Person eine MTHFR-Genvariante, die die Umwandlung in die aktive Form einschränkt und damit den Bedarf erhöht, ohne dass die Nahrungsaufnahme das sichtbar macht.

Orale Kontrazeptiva, Methotrexat und Protonenpumpeninhibitoren senken Folsäurespiegel messbar. Für Frauen, die eine Schwangerschaft planen, ist optimaler Folsäure-Status keine Empfehlung, es ist eine evidenzbasierte Notwendigkeit zur Prävention von Neuralrohrdefekten. Tracking macht den Unterschied zwischen Raten und Wissen.

Bailey et al. (Am J Clin Nutr, 2015) · Greenberg et al. (Rev Obstet Gynecol, 2011) · Friso et al. (PNAS, 2002)

MTHFR, Ernährung, Pille, drei unterschätzte Defizit-Treiber
Dein Zielbereich

Was deinen Folsäurespiegel beeinflusst

SenktGrünes Gemüse & HülsenfrüchteSpinat, Brokkoli, Linsen, Erbsen, Hauptquellen für natürliches Folat aus Lebensmitteln
SenktMTHFR-GenvarianteC677T-Variante reduziert Aktivierung — erhöhter Bedarf, bevorzugt Methylfolat supplementieren
Zielbereich
> 10
ng/mL
025

Referenzbereich ≠ Optimal. Werte ab 3 ng/mL gelten als "ausreichend", für optimale DNA-Methylierung und Homocystein-Regulation werden > 10 ng/mL empfohlen.

ErhöhtAlkohol & RauchenBeide hemmen Absorption und erhöhen renale Ausscheidung messbar
ErhöhtOrale KontrazeptivaSenken Folsäurespiegel durch erhöhten Metabolismus — relevant bei Absetzen der Pille

Bailey et al. (Am J Clin Nutr, 2015) · Greenberg et al. (Rev Obstet Gynecol, 2011) · Friso et al. (PNAS, 2002)

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Alles was du wissen musst.

Was ist der Unterschied zwischen Folat und Folsäure?

Folat ist die natürliche Form des Vitamins B9, wie sie in Lebensmitteln vorkommt – vor allem in grünem Blattgemüse, Hülsenfrüchten und Leber. Folsäure ist die synthetische Form, die in Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Lebensmitteln verwendet wird. Der Körper muss Folsäure erst enzymatisch in die aktive Form (5-MTHF) umwandeln. Bei etwa 10–15 % der Bevölkerung ist diese Umwandlung durch eine genetische Variante des MTHFR-Gens eingeschränkt.

Wofür braucht der Körper Folat?

Folat ist essenziell für die Zellteilung und DNA-Synthese – jede neue Zelle in deinem Körper braucht es. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Blutbildung, der Reparatur von Gewebe und dem Abbau der Aminosäure Homocystein. Erhöhtes Homocystein durch Folatmangel ist ein unabhängiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurodegenerative Erkrankungen. Folat ist damit weit mehr als nur ein Schwangerschaftsvitamin.

Welcher Folat-Blutwert ist optimal?

Im Serum gelten Werte über 5,9 ng/mL (13,4 nmol/L) als ausreichend. Unter 3,0 ng/mL liegt ein manifester Mangel vor, der zu megaloblastärer Anämie führen kann – einer Form der Blutarmut mit vergrößerten roten Blutkörperchen. Für die Prävention erhöhter Homocysteinwerte streben viele Experten Werte im oberen Normalbereich an. Der aussagekräftigste Marker ist das Erythrozyten-Folat, da es den Langzeitstatus über Wochen widerspiegelt.

Wer hat ein erhöhtes Risiko für Folatmangel?

Besonders betroffen sind Menschen mit einseitiger Ernährung und wenig Gemüse, Personen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (gestörte Aufnahme), Alkoholkonsumenten (Alkohol hemmt die Folataufnahme und -speicherung), ältere Menschen und Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel einnehmen. Auch Träger der MTHFR-Genvariante haben einen erhöhten Bedarf, da sie Folsäure weniger effizient in die aktive Form umwandeln können.

Wie hängen Folat, Vitamin B12 und Homocystein zusammen?

Folat und Vitamin B12 arbeiten als Team beim Abbau von Homocystein. Fehlt eines der beiden, staut sich Homocystein im Blut an. Erhöhte Homocysteinwerte schädigen die Gefäßwände und erhöhen das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall. Ein Folatmangel kann außerdem einen Vitamin-B12-Mangel maskieren – und umgekehrt. Deshalb sollten beide Werte immer gemeinsam betrachtet werden.

Kann ich meinen Folatbedarf über die Ernährung decken?

Grundsätzlich ja, aber in der Praxis erreichen viele Menschen die empfohlene Zufuhr von 300 µg Folatäquivalent pro Tag nicht. Die besten Quellen: dunkelgrünes Blattgemüse (Spinat, Grünkohl, Brokkoli), Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen), Leber und Vollkornprodukte. Folat ist hitze- und lichtempfindlich – langes Kochen und falsche Lagerung können bis zu 90 % des Vitamins zerstören. Schonende Zubereitung wie Dünsten erhält den Folatgehalt am besten.

Noch Fragen? hello@damoi.de

© 2026 Damoi. Alle Rechte vorbehalten.

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