Gesamteiweiß
Die Summe aller Proteine in deinem Blut: Albumin, Globuline, Gerinnungsfaktoren. Gesamteiweiß zeigt, ob dein Körper genug produziert, genug aufnimmt und nichts verliert.

Alle Proteine im Blut, ein Summenparameter mit Tiefgang
Gesamteiweiß misst die Konzentration aller Proteine im Serum. Den größten Anteil macht Albumin aus (ca. 60 %), gefolgt von den Globulinen (Alpha-, Beta-, Gamma-Globuline), Gerinnungsfaktoren und Transportproteinen.
Allein betrachtet ist der Wert unspezifisch, ähnlich wie Gesamtcholesterin beim Lipidprofil. Entscheidend wird er im Kontext: Niedriges Gesamteiweiß bei normalem Albumin deutet auf Globulinmangel hin, normales Gesamteiweiß bei niedrigem Albumin kann erhöhte Globuline (z.B. durch chronische Entzündung) maskieren. Deshalb misst Damoi Gesamteiweiß zusammen mit Albumin, erst beide zusammen zeigen, wo das Ungleichgewicht liegt.
Ernährung, Leber, Niere, Immunsystem, alles in einer Zahl
Die Leber produziert den Großteil der Serumproteine. Sinkt das Gesamteiweiß, kann das auf eingeschränkte Lebersynthese hindeuten. Gleichzeitig verliert die Niere bei Schädigung Protein über den Urin, ein Proteinverlust, den Gesamteiweiß als Summenmarker auffängt.
Für die Zielgruppe ist ein weiterer Aspekt relevant: Wer proteinbetont isst und trainiert, erwartet stabile oder leicht erhöhte Werte. Ein Abfall kann auf Malabsorption, unzureichende Zufuhr trotz vermeintlich guter Ernährung oder chronische Entzündungsprozesse hindeuten, Ursachen, die ohne Tracking über Monate unsichtbar bleiben.
Busher (Clinical Methods, 1990) · Nicoll et al. (Pocket Guide to Diagnostic Tests, 2007) · Kuszajewski & Clontz (Clinical Nursing Research, 2005)
Referenz ≠ Optimal
Gesamteiweiß allein ist wie Gesamtcholesterin, erst die Aufschlüsselung in Albumin und Globuline zeigt, wo das Problem liegt.
Busher (Clinical Methods, 1990) · Nicoll et al. (2007)
Häufige Fragen zu Gesamteiweiß
Was der Summenparameter verrät und was er verbirgt.
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